Die BRH Rettungshundestaffel Südwestsachsen e. V. ist eine ehrenamtlich tätige Rettungshundestaffel aus dem Großraum Zwickau. Die Staffel wird 2017 gegründet und arbeitet im Rahmen des BRH Bundesverband Rettungshunde e. V. Ziel ist es, mit ausgebildeten Teams Menschen in Notlagen zu unterstützen. Nach den vorliegenden Angaben stehen Einsätze grundsätzlich auch außerhalb regulärer Zeiten an, da die Einsatzbereitschaft ehrenamtlich rund um die Uhr organisiert ist.
Innerhalb der Staffel sind mehrere geprüfte Rettungshundeteams im Einsatzdienst sowie weitere Teams in Ausbildung aktiv. Die Ausbildung zum Rettungshund beziehungsweise zur Rettungshundeführerin oder zum Rettungshundeführer ist mehrjährig angelegt und dauert etwa zwei bis drei Jahre. Dabei arbeiten Mensch und Hund eng zusammen. Als wichtige Voraussetzungen werden unter anderem Gesundheit, Robustheit, Arbeitsfreude und Nervenstärke genannt. Unerwünscht sind Aggressionen gegenüber Menschen und Artgenossen, starke Unsicherheit sowie ein ausgeprägter Jagdtrieb. Grundlage für die weitere Rettungshundeausbildung ist eine bestandene Begleithundeprüfung (BH).
Das Training findet regelmäßig in unterschiedlichen Gebieten und Situationen statt. Ergänzend werden Fort- und Weiterbildungen durchgeführt, um die Anforderungen an Einsatzfähigkeit und Zusammenarbeit im Team zu erfüllen. Neben der praktischen Arbeit mit dem Hund gehören laut den bereitgestellten Informationen auch Ausbildungsinhalte wie Erste Hilfe, Orientierung sowie Karte und Kompass und einsatzbezogene Themen zur Vorbereitung.
Für Einsätze und Übungen nutzt die Staffel verschiedene Ausrüstungs- und Sicherheitskomponenten. Genannt werden unter anderem persönliche Schutzausrüstung sowie technische Hilfsmittel wie GPS-Sender und Empfänger zur Orientierung und Fundortermittlung. Zusätzlich kommen Funktechnik und ein Sanitätsrucksack zum Einsatz.
Die Organisation informiert außerdem über Möglichkeiten, den Trainingsbetrieb aktiv zu unterstützen, sich als Teammitglied einzubringen oder die Arbeit durch Spenden zu fördern. Die Alarmierung erfolgt über den jeweiligen Rettungsleitstellenweg, unter anderem über den Notruf 112.