Sandra Braselmann
Aachen
Maßgeschneidertes Training für besondere Hunde in Aachen
Über mich
Ich bin aufgewachsen mit Pollux, einem weißen Schäferhund, der für uns ein Familienmitglied war. Die Mutter meiner besten Grundschulfreundin arbeitete im ortsansässigen Tierheim und nahm regelmäßig als Pflegestelle Tierschutzhunde bei sich auf.
Ich war Mitglied im Tierschutzverein und der festen Überzeugung: Ich werde Tierärztin!
Leider entwickelte ich mit der Zeit Tierhaarallergien gegen so ziemlich jedes Lebewesen mit Fell – außer Hunde. Ein Glück!
Den Berufswunsch anpassen musste ich trotzdem und zog nach meinem Abitur für ein Studium der Archäologie nach Köln. Während und nach Abschluss des Studiums auf Ausgrabungen unterwegs, hatte ich in meinem Alltag lange keinen Raum für einen eigenen Vierbeiner.
Das Ausführen oder Sitten von Hunden anderer war mir eine Weile ein guter Ersatz, den Traum vom ersten „eigenen“ Hund habe ich aber nie vergessen. Ein Umzug und Berufswechsel schuf dann endlich die Möglichkeit:
Ein Kleiner Münsterländer-Mix namens Eddie zog bei mir ein….
Und dann kam alles anders als gedacht.
Zwar fiel meine Entscheidung bewusst auf einen lebhaften und aufgeweckten Hund, mit dem ich viel „arbeiten“ kann. Darauf hatte ich Lust. Aber recht schnell wurde deutlich: Eddie ist irgendwie „anders“. Im Freundeskreis, in der Hundeschule und im Alltag: Was für andere Hunde völlig normal schien und zu einem gewissen Teil vorhersagbar war, galt für Eddie nicht. Alle Versuche, ihn „in Form“ zu bringen, scheiterten. Je mehr Druck ein Trainer bei ihm aufbaute und je mehr man bei ihm „durchgriff“, desto schlimmer entwickelte sich Eddies Verhalten.
Heute weiß ich: Eddie war vollkommen überfordert. Im Rückblick sind mir die Anzeichen bewusst, anhand derer ich das hätte erkennen können. Er hat nämlich sehr wohl versucht, mir zu verstehen zu geben, dass er sich nicht zu helfen weiß. Nur habe ich ihn damals leider nicht verstanden. Auch nach seinen medizinischen „Besonderheiten“ und deren Einfluss auf sein Verhalten hat zu der Zeit niemand gefragt.
Trotz vieler gut gemeinter Ratschläge und unterschiedlichster Unterstützung hatten wir keinen Erfolg.
Was blieb, war die Erkenntnis: Fünf verschiedene Trainer – fünf verschiedene Meinungen:
Ideologie vs. Verhaltensforschung – und wer hat nun recht?
Ich musste erkennen, dass ich mit meinen 35 Jahren – obwohl ich vom Grundschulalter an mit den unterschiedlichsten Hunden zu tun hatte – eigentlich gar nicht wusste, wie Hunde wirklich „funktionieren“. Also beschloss ich, mir selbst ein Bild zu machen und herauszufinden, was der objektive gemeinsame Nenner hinter all den wichtig klingenden Konzepten und Ideologien unterschiedlicher Trainer ist. Einzig logisches Mittel der Wahl war für mich ein Studium zur Hundeverhaltensberaterin an einem Institut, das Verhaltensforschung betreibt und an dem Verhaltensforscher unterrichten – nüchtern, objektiv und ohne Verklärung durch eine der unterschiedlichen, so zahlreich verbreiteten Trainingsmentalitäten. Einmal in das Thema eingetaucht, ließ es mich nicht mehr los und dann wurde mir klar:
Ich möchte Hundeverhaltensberaterin werden.
Heute sind Eddie und ich zu einem harmonischen Team zusammengewachsen. Ich weiß, wann ich Kooperation von ihm verlangen kann und wann es an mir ist, Rücksicht auf ihn zu nehmen. Im Gegenzug hat er gelernt, mir und meinen Entscheidungen zu vertrauen. Die Ignoranz und Rücksichtslosigkeit, die ich ihm damals völlig unbeabsichtigt entgegengebracht habe, hat zum Glück keine bleibenden Schäden in unserer Beziehung hinterlassen.
Soviel Mühe und Arbeit es auch bedeutet: Es ist ein unglaublich schönes Gefühl, mit einem artfremden Lebewesen eine gemeinsame Sprache aufzubauen, die echte Kommunikation zulässt und die aus mehr besteht als nur Kommando und Gehorsam.
Ich war Mitglied im Tierschutzverein und der festen Überzeugung: Ich werde Tierärztin!
Leider entwickelte ich mit der Zeit Tierhaarallergien gegen so ziemlich jedes Lebewesen mit Fell – außer Hunde. Ein Glück!
Den Berufswunsch anpassen musste ich trotzdem und zog nach meinem Abitur für ein Studium der Archäologie nach Köln. Während und nach Abschluss des Studiums auf Ausgrabungen unterwegs, hatte ich in meinem Alltag lange keinen Raum für einen eigenen Vierbeiner.
Das Ausführen oder Sitten von Hunden anderer war mir eine Weile ein guter Ersatz, den Traum vom ersten „eigenen“ Hund habe ich aber nie vergessen. Ein Umzug und Berufswechsel schuf dann endlich die Möglichkeit:
Ein Kleiner Münsterländer-Mix namens Eddie zog bei mir ein….
Und dann kam alles anders als gedacht.
Zwar fiel meine Entscheidung bewusst auf einen lebhaften und aufgeweckten Hund, mit dem ich viel „arbeiten“ kann. Darauf hatte ich Lust. Aber recht schnell wurde deutlich: Eddie ist irgendwie „anders“. Im Freundeskreis, in der Hundeschule und im Alltag: Was für andere Hunde völlig normal schien und zu einem gewissen Teil vorhersagbar war, galt für Eddie nicht. Alle Versuche, ihn „in Form“ zu bringen, scheiterten. Je mehr Druck ein Trainer bei ihm aufbaute und je mehr man bei ihm „durchgriff“, desto schlimmer entwickelte sich Eddies Verhalten.
Heute weiß ich: Eddie war vollkommen überfordert. Im Rückblick sind mir die Anzeichen bewusst, anhand derer ich das hätte erkennen können. Er hat nämlich sehr wohl versucht, mir zu verstehen zu geben, dass er sich nicht zu helfen weiß. Nur habe ich ihn damals leider nicht verstanden. Auch nach seinen medizinischen „Besonderheiten“ und deren Einfluss auf sein Verhalten hat zu der Zeit niemand gefragt.
Trotz vieler gut gemeinter Ratschläge und unterschiedlichster Unterstützung hatten wir keinen Erfolg.
Was blieb, war die Erkenntnis: Fünf verschiedene Trainer – fünf verschiedene Meinungen:
Ideologie vs. Verhaltensforschung – und wer hat nun recht?
Ich musste erkennen, dass ich mit meinen 35 Jahren – obwohl ich vom Grundschulalter an mit den unterschiedlichsten Hunden zu tun hatte – eigentlich gar nicht wusste, wie Hunde wirklich „funktionieren“. Also beschloss ich, mir selbst ein Bild zu machen und herauszufinden, was der objektive gemeinsame Nenner hinter all den wichtig klingenden Konzepten und Ideologien unterschiedlicher Trainer ist. Einzig logisches Mittel der Wahl war für mich ein Studium zur Hundeverhaltensberaterin an einem Institut, das Verhaltensforschung betreibt und an dem Verhaltensforscher unterrichten – nüchtern, objektiv und ohne Verklärung durch eine der unterschiedlichen, so zahlreich verbreiteten Trainingsmentalitäten. Einmal in das Thema eingetaucht, ließ es mich nicht mehr los und dann wurde mir klar:
Ich möchte Hundeverhaltensberaterin werden.
Heute sind Eddie und ich zu einem harmonischen Team zusammengewachsen. Ich weiß, wann ich Kooperation von ihm verlangen kann und wann es an mir ist, Rücksicht auf ihn zu nehmen. Im Gegenzug hat er gelernt, mir und meinen Entscheidungen zu vertrauen. Die Ignoranz und Rücksichtslosigkeit, die ich ihm damals völlig unbeabsichtigt entgegengebracht habe, hat zum Glück keine bleibenden Schäden in unserer Beziehung hinterlassen.
Soviel Mühe und Arbeit es auch bedeutet: Es ist ein unglaublich schönes Gefühl, mit einem artfremden Lebewesen eine gemeinsame Sprache aufzubauen, die echte Kommunikation zulässt und die aus mehr besteht als nur Kommando und Gehorsam.
Mein Service
Mein Anliegen ist es, all den Hund-Mensch Teams zu helfen, die persönliche und individuelle Unterstützung brauchen.
Denjenigen, die in der Hundeschule übersehen werden, zu kurz kommen oder bei Schwierigkeiten pauschale Sätze zu hören bekommen, wie “da muss er durch” oder “das muss er lernen”. Und denjenigen, die sich einen optimalen Start ins gemeinsame Leben wünschen.
Mit meinen internationalen Ausbildungen zur zertifizierten Hundeverhaltensberaterin, zur Canipedia Trainerin für ängstliche Hunde und zum Approved Reactivity Coach an der britischen The Dog Trainer School habe ich mich darauf spezialisiert, Hunden und Menschen zu helfen, die sich mit ihrem Alltag schwer tun.
Als Canipedia Welpentrainerin habe ich außerdem eine Fachausbildung absolviert, um einen Welpen optimal auf das Leben mit seiner neuen Familie vorzubereiten.
Ich gestalte mein Hundetraining über Erfolgserlebnisse, positive Verstärkung und Management und folge dabei keinem speziellen Konzept, Programm oder „Hundeflüsterer“. Zu oft werden hier meiner Ansicht nach komplexe Verhaltensweisen und unterschiedlichste Motivationen pauschal behandelt, damit sie in die vorgegebene Form des Konzepts passen. Hier muss meiner Meinung nach das Rad nicht neu erfunden werden. Stattdessen möchte ich lieber das volle Potential aller Lerntheorien – sowohl in Form von sozialem, kognitivem als auch konditioniertem Lernen – ausschöpfen und mich bei Bedarf, je nach Mensch-Hund-Team, eines anderen Ansatzes bedienen können.
Persönliches und individualisiertes Einzeltraining ist mein Steckenpferd. Warum ich diese Art des Trainings bevorzuge?
Nicht jeder Hund oder Hundemensch fühlt sich im Gruppentraining wohl oder ist dafür geeignet.
Und selbst, wenn er dort gut zurecht kommt:
Während in Kursen allgemeine Inhalte und Grundlagen sehr gut vermittelt werden können, ist die ausführliche Besprechung von spezielleren Problemen dort nicht vorgesehen. Weder lassen sich das Umfeld und der Kontext bei individuellen Fragen ausreichend beurteilen, noch ist genügend Zeit, sich differenziert mit einer Fragestellung auseinanderzusetzen.
In einem Einzeltraining beim Mensch-Hund-Team zu Hause habe ich die Möglichkeit, alle Aspekte, die für ein unerwünschtes Verhalten von Belang sein könnten, abzuwägen und einen präzisen, zielgerichteten Trainingsplan zu entwickeln.
Denjenigen, die in der Hundeschule übersehen werden, zu kurz kommen oder bei Schwierigkeiten pauschale Sätze zu hören bekommen, wie “da muss er durch” oder “das muss er lernen”. Und denjenigen, die sich einen optimalen Start ins gemeinsame Leben wünschen.
Mit meinen internationalen Ausbildungen zur zertifizierten Hundeverhaltensberaterin, zur Canipedia Trainerin für ängstliche Hunde und zum Approved Reactivity Coach an der britischen The Dog Trainer School habe ich mich darauf spezialisiert, Hunden und Menschen zu helfen, die sich mit ihrem Alltag schwer tun.
Als Canipedia Welpentrainerin habe ich außerdem eine Fachausbildung absolviert, um einen Welpen optimal auf das Leben mit seiner neuen Familie vorzubereiten.
Ich gestalte mein Hundetraining über Erfolgserlebnisse, positive Verstärkung und Management und folge dabei keinem speziellen Konzept, Programm oder „Hundeflüsterer“. Zu oft werden hier meiner Ansicht nach komplexe Verhaltensweisen und unterschiedlichste Motivationen pauschal behandelt, damit sie in die vorgegebene Form des Konzepts passen. Hier muss meiner Meinung nach das Rad nicht neu erfunden werden. Stattdessen möchte ich lieber das volle Potential aller Lerntheorien – sowohl in Form von sozialem, kognitivem als auch konditioniertem Lernen – ausschöpfen und mich bei Bedarf, je nach Mensch-Hund-Team, eines anderen Ansatzes bedienen können.
Persönliches und individualisiertes Einzeltraining ist mein Steckenpferd. Warum ich diese Art des Trainings bevorzuge?
Nicht jeder Hund oder Hundemensch fühlt sich im Gruppentraining wohl oder ist dafür geeignet.
Und selbst, wenn er dort gut zurecht kommt:
Während in Kursen allgemeine Inhalte und Grundlagen sehr gut vermittelt werden können, ist die ausführliche Besprechung von spezielleren Problemen dort nicht vorgesehen. Weder lassen sich das Umfeld und der Kontext bei individuellen Fragen ausreichend beurteilen, noch ist genügend Zeit, sich differenziert mit einer Fragestellung auseinanderzusetzen.
In einem Einzeltraining beim Mensch-Hund-Team zu Hause habe ich die Möglichkeit, alle Aspekte, die für ein unerwünschtes Verhalten von Belang sein könnten, abzuwägen und einen präzisen, zielgerichteten Trainingsplan zu entwickeln.